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Heilpilze

Bedeutung – Anwendung – Verfügbarkeit

Eva Fauma, Manuela Angerer

1. Auflage, 144 Seiten, ISBN: 978-3-99052-229-5

Wis­sen­schaftler schätzen, dass Pilze schon vor etwa 900 Mil­lionen bzw. 12 Mil­li­arden Jahren gemeinsam mit Algen und Ein­zellern die Erde besie­delt haben. Pflanzen schmü­cken den Globus erst seit 440 Mil­lionen Jahren, die Tier­welt steht ihnen mit 400 Mil­lionen Jahren kaum nach. Der Mensch hin­gegen kam erst vor etwa 200.000 Jahren hinzu. Rasch ent­deckte er aber die Wir­kungen der Heil­pilze für sich. Für die soge­nannte Myko­the­rapie sind heute etwa 700 Arten inter­es­sant, in denen bereits phar­ma­ko­lo­gi­sche Wirk­stoffe iden­ti­fi­ziert wurden.

Der Nutzen von Pilzen für den Men­schen ist umfassend.

» wei­ter­lesen…

Sie dienen einst wie heute als Mul­ti­funk­ti­ons­pro­dukt in der Ernäh­rung, der Heil­kunde, im Bau­wesen oder in der Indus­trie (z.B. Lebens­mit­tel­in­dus­trie), als öko­lo­gi­scher Bei­trag finden wir sie zum Färben von Tex­ti­lien, aber auch zum Klären und Gewinnen von bio­lo­gi­schen Zusatzstoffen.

Pilze sind eine gute D- und B‑Vit­amin- und aus­ge­zeich­nete Phos­phor­quelle. Sie lie­fern zudem Kupfer, Mangan, Zink sowie Selen und för­dern damit die Zell­bil­dung des Immun­sys­tems und die Akti­vität von Enzymen, die auf Mine­ral­stoffe und Spu­ren­ele­mente ange­wiesen sind. Beson­ders Kupfer ist für Enzyme von Bedeu­tung, die das Bin­de­ge­webe und die Kno­chen­struktur auf­bauen. Die im Pilz selbst ent­hal­tenen the­ra­peu­tisch nutz­baren Enzyme sind vor­wie­gend im Mycel auf­findbar. Sie ver­bes­sern die Fließ­ei­gen­schaften des Blutes und hemmen Thrombin durch Meta­bo­liten, wodurch das Throm­bo­se­ri­siko gesenkt wird.

Eine Groß­gruppe sekun­därer Inhalts­stoffe in Pilzen bilden die Ter­pene. Phar­ma­ko­lo­gisch aus­ge­wählte Ses­qui­ter­pene haben Ein­gang in die Myko­the­rapie gefunden, z.B. bei Krebs oder gegen Malaria. Tri­ter­penen werden zudem lipid­sen­kende und anti­oxi­da­tive Eigen­schaften zuge­spro­chen und sie haben einen nach­weis­lich posi­tiven Effekt auf Herz und Kreis­lauf, das Gefäß­system, den Fett­stoff­wechsel und auf das Immunsystem.

Ein hoher Anteil an Mycos­te­rolen findet sich in den Zell­mem­branen der Pilze und wird als her­vor­ra­gender Vit­amin-D-Lie­fe­rant und als Anti­tu­mor­wirk­stoff bezeichnet. Die Ergos­te­role im Mai­take för­dern die Kal­zi­um­auf­nahme im Kno­chen und wirken somit osteoprotektiv.

Einige Pilze weisen auch hohe Poly­phe­nol­kon­zen­tra­tionen auf, die etwa die Pro­gres­sion von Tumor­zellen hemmen und ent­zün­dungs­hem­mend wirken. Beschrieben werden sie auch als Ver­bin­dungen mit adstrin­gie­render, blut­zu­ckerre­gu­lie­render und blut­ge­rin­nungs­hem­mender Wirkung.

Aber in Heil­pilzen finden sich noch viele wei­tere inter­es­sante Inhalts­stoffe mit gesund­heit­li­chen Wir­kungen, die in diesem Rat­geber beschrieben werden.

Zudem werden die wich­tigsten Heil­pilze detail­liert vor­ge­stellt. Die meisten von ihnen sind heute auch als Prä­pa­rate erhält­lich, sodass sie ganz­jährig und vor allem in ent­spre­chenden the­ra­peu­tisch wirk­samen Kon­zen­tra­tionen ver­fügbar sind.


Aus dem Inhalt:

  • Eth­no­my­ko­logie und Historie
  • Bio­lo­gi­sche Merk­male von Pilzen
  • Mor­pho­logie
  • Phy­sio­logie
  • Abtei­lungen der Pilze
  • Sym­biose von Pilz und Tier
  • Wirk­stoff­gruppen
  • Ter­pene
  • Ste­role
  • Poly­phe­nole
  • Polys­ac­cha­ride
  • Beta-Glucane
  • Chitin
  • Bal­last­stoffe
  • Lektin
  • Aus­ge­wählte Heilpilze
  • Aga­ricus bla­zeii Mur­rill (ABM) (Man­del­pilz)
  • Auricu­laria auricula-judae (Judasohr)
  • Coprinus comatus (Schopf­tint­ling)
  • Cor­dy­ceps sinensis (Rau­pen­pilz)
  • Fomes fomen­ta­rius (Zun­der­schwamm)
  • Gan­oderma lucidum (Reishi, glän­zender Lackporling)
  • Grifola fron­dosa (Mai­take)
  • Heri­cium eri­n­aceus (Igel­sta­chel­bart)
  • Ino­notus obli­quus (Chaga)
  • Len­ti­nula edodes (Shii­take)
  • Pleu­rotus ost­reatus (Aus­tern­pilz)
  • Poly­porus umbel­latus (Eich­hase)
  • Tra­metes ver­si­color (Schmet­ter­lings­tra­mete)
  • Anwen­dungs­mög­lich­keiten für Heil­pilze – eine Übersicht
  • Erfah­rungs­be­richte
  • Prä­pa­rate – Qua­lität – Sicherheit

» weniger

Zusätzliche Information

Kategorie

,

Themen

, , , , , ,

AutorInnen

,

Erscheinungsjahr

Auflage

1. Auflage

Illustrationen

zahlreiche Farbabbildungen

Umfang

144 Seiten

Einband

Softcover

Format

22,0 x 16,5 cm

Produkttyp

Buch

Sprache

Deutsch

EAN

9783990522295

Mag.a Eva Fauma hat an der Uni­ver­sität Wien Ernäh­rungs­wis­sen­schaften stu­diert und beschäf­tigt sich als selb­stän­dige Natur­wis­sen­schaft­lerin seit mehr als 30 Jahren mit den Themen Ernäh­rungs­the­rapie und Salu­to­ge­nese. Ihren Arbeits­schwer­punkt hat sie in den letzten Jahren auf die tra­di­tio­nelle euro­päi­sche Medizin (TEM) gelegt. Zu den kom­ple­men­tären Methoden zur Gesund­erhal­tung auf Basis wis­sen­schaft­li­cher Erkennt­nisse hat sie bereits zahl­reiche Bücher verfasst.

An pri­vaten wie öffent­li­chen Uni­ver­si­täten, Fach­hoch­schulen und wei­teren Bil­dungs­häu­sern lehrt sie zusätz­lich seit über zehn Jahren Phy­to­the­rapie sowie Myko­the­rapie in zahl­rei­chen unter­schied­li­chen Aus­bil­dungs­zweigen. Als erfolg­reiche Refe­rentin zu ernäh­rungs­wis­sen­schaft­li­chen und kom­ple­men­tär­me­di­zi­ni­schen Fra­ge­stel­lungen (TEM) hat sie sich vor allem in das Thema Medi­zi­nal­pilze ver­tieft. Seit knapp zwei Jahr­zehnten beschäf­tigt sie sich mit den soge­nannten Heil­pilzen, hält Vor­träge und schult in ganz Österreich.

Als Lek­torin hat sie dazu die Erfah­rungs­be­richte ihrer Stu­den­tinnen und Stu­denten gesam­melt, die in diesem Buch allen Lese­rInnen Mut geben sollen, sich nicht nur mit der gesunden Ernäh­rung, mit Tees, Wickel, Tink­turen usw. gesund zu erhalten, son­dern auch mit Pilzen, die alle­samt im deutsch­spra­chigen Raum kon­trol­liert kul­ti­viert werden.

Dr.in Manuela Angerer stu­dierte an der Medi­zi­ni­schen Uni­ver­sität Wien die Lehre der gesamten Heil­kunde und betreibt eine Kas­sen­praxis im nörd­li­chen Wein­viertel. Der Natur mit ihrer Pflanzen- und Tier­welt begegnet sie seit frühen Kind­heits­tagen mit großem Interesse.

„Als Land­ärztin sehe ich mich oft mit den unter­schied­lichsten Her­aus­for­de­rungen kon­fron­tiert. Da ist oft guter Rat teuer. Die Natur hat immer wieder wert­volle Ant­worten auf meine medi­zi­ni­schen Fragen. So geben mir die Aus­bil­dung in der Tra­di­tio­nellen Chi­ne­si­schen Medizin und die Aku­punktur sowie das Wissen über öst­liche und west­liche Heil­kräuter und natür­lich das Wissen über Heil­pilze die Ant­worten auf viele Fragen, und Schul- und Kom­ple­men­tär­me­dizin finden ergän­zend zum Heil­pro­zess zueinander.“

Heil­pilze bieten mit ihren immun­mo­du­lie­renden Inhalts­stoffen ein breites Spek­trum an ergän­zenden Behand­lungs­mög­lich­keiten und Anwen­dung in der Präventivmedizin.

„Ich hoffe, dass die For­schung über die Heil­pilze erfolg­reich wei­ter­geht, um Men­schen und Tieren im Gene­sungs­pro­zess und in der Gesund­heits­vor­sorge eine wert­volle, natür­liche Unter­stüt­zung bieten zu können.“

Pressematerialen

» Pres­se­text (PDF)
» Buch­cover-Down­load (300 dpi)
» Lese­probe (PDF)
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Andrea Karall
Tel.: +43 (0)1 512 44 86–22
Fax: +43 (0)1 512 44 86–24
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Heilpilze

Bedeutung – Anwendung – Verfügbarkeit

Eva Fauma, Manuela Angerer

1. Auflage, 144 Seiten, ISBN: 978-3-99052-229-5

 17,90 inkl. USt.

Wis­sen­schaftler schätzen, dass Pilze schon vor etwa 900 Mil­lionen bzw. 12 Mil­li­arden Jahren gemeinsam mit Algen und Ein­zellern die Erde besie­delt haben. Pflanzen schmü­cken den Globus erst seit 440 Mil­lionen Jahren, die Tier­welt steht ihnen mit 400 Mil­lionen Jahren kaum nach. Der Mensch hin­gegen kam erst vor etwa 200.000 Jahren hinzu. Rasch ent­deckte er aber die Wir­kungen der Heil­pilze für sich. Für die soge­nannte Myko­the­rapie sind heute etwa 700 Arten inter­es­sant, in denen bereits phar­ma­ko­lo­gi­sche Wirk­stoffe iden­ti­fi­ziert wurden.

Der Nutzen von Pilzen für den Men­schen ist umfassend.

» wei­ter­lesen…

Sie dienen einst wie heute als Mul­ti­funk­ti­ons­pro­dukt in der Ernäh­rung, der Heil­kunde, im Bau­wesen oder in der Indus­trie (z.B. Lebens­mit­tel­in­dus­trie), als öko­lo­gi­scher Bei­trag finden wir sie zum Färben von Tex­ti­lien, aber auch zum Klären und Gewinnen von bio­lo­gi­schen Zusatzstoffen.

Pilze sind eine gute D- und B‑Vit­amin- und aus­ge­zeich­nete Phos­phor­quelle. Sie lie­fern zudem Kupfer, Mangan, Zink sowie Selen und för­dern damit die Zell­bil­dung des Immun­sys­tems und die Akti­vität von Enzymen, die auf Mine­ral­stoffe und Spu­ren­ele­mente ange­wiesen sind. Beson­ders Kupfer ist für Enzyme von Bedeu­tung, die das Bin­de­ge­webe und die Kno­chen­struktur auf­bauen. Die im Pilz selbst ent­hal­tenen the­ra­peu­tisch nutz­baren Enzyme sind vor­wie­gend im Mycel auf­findbar. Sie ver­bes­sern die Fließ­ei­gen­schaften des Blutes und hemmen Thrombin durch Meta­bo­liten, wodurch das Throm­bo­se­ri­siko gesenkt wird.

Eine Groß­gruppe sekun­därer Inhalts­stoffe in Pilzen bilden die Ter­pene. Phar­ma­ko­lo­gisch aus­ge­wählte Ses­qui­ter­pene haben Ein­gang in die Myko­the­rapie gefunden, z.B. bei Krebs oder gegen Malaria. Tri­ter­penen werden zudem lipid­sen­kende und anti­oxi­da­tive Eigen­schaften zuge­spro­chen und sie haben einen nach­weis­lich posi­tiven Effekt auf Herz und Kreis­lauf, das Gefäß­system, den Fett­stoff­wechsel und auf das Immunsystem.

Ein hoher Anteil an Mycos­te­rolen findet sich in den Zell­mem­branen der Pilze und wird als her­vor­ra­gender Vit­amin-D-Lie­fe­rant und als Anti­tu­mor­wirk­stoff bezeichnet. Die Ergos­te­role im Mai­take för­dern die Kal­zi­um­auf­nahme im Kno­chen und wirken somit osteoprotektiv.

Einige Pilze weisen auch hohe Poly­phe­nol­kon­zen­tra­tionen auf, die etwa die Pro­gres­sion von Tumor­zellen hemmen und ent­zün­dungs­hem­mend wirken. Beschrieben werden sie auch als Ver­bin­dungen mit adstrin­gie­render, blut­zu­ckerre­gu­lie­render und blut­ge­rin­nungs­hem­mender Wirkung.

Aber in Heil­pilzen finden sich noch viele wei­tere inter­es­sante Inhalts­stoffe mit gesund­heit­li­chen Wir­kungen, die in diesem Rat­geber beschrieben werden.

Zudem werden die wich­tigsten Heil­pilze detail­liert vor­ge­stellt. Die meisten von ihnen sind heute auch als Prä­pa­rate erhält­lich, sodass sie ganz­jährig und vor allem in ent­spre­chenden the­ra­peu­tisch wirk­samen Kon­zen­tra­tionen ver­fügbar sind.


Aus dem Inhalt:

  • Eth­no­my­ko­logie und Historie
  • Bio­lo­gi­sche Merk­male von Pilzen
  • Mor­pho­logie
  • Phy­sio­logie
  • Abtei­lungen der Pilze
  • Sym­biose von Pilz und Tier
  • Wirk­stoff­gruppen
  • Ter­pene
  • Ste­role
  • Poly­phe­nole
  • Polys­ac­cha­ride
  • Beta-Glucane
  • Chitin
  • Bal­last­stoffe
  • Lektin
  • Aus­ge­wählte Heilpilze
  • Aga­ricus bla­zeii Mur­rill (ABM) (Man­del­pilz)
  • Auricu­laria auricula-judae (Judasohr)
  • Coprinus comatus (Schopf­tint­ling)
  • Cor­dy­ceps sinensis (Rau­pen­pilz)
  • Fomes fomen­ta­rius (Zun­der­schwamm)
  • Gan­oderma lucidum (Reishi, glän­zender Lackporling)
  • Grifola fron­dosa (Mai­take)
  • Heri­cium eri­n­aceus (Igel­sta­chel­bart)
  • Ino­notus obli­quus (Chaga)
  • Len­ti­nula edodes (Shii­take)
  • Pleu­rotus ost­reatus (Aus­tern­pilz)
  • Poly­porus umbel­latus (Eich­hase)
  • Tra­metes ver­si­color (Schmet­ter­lings­tra­mete)
  • Anwen­dungs­mög­lich­keiten für Heil­pilze – eine Übersicht
  • Erfah­rungs­be­richte
  • Prä­pa­rate – Qua­lität – Sicherheit

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Zusätzliche Information

Kategorie

,

Themen

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AutorInnen

,

Erscheinungsjahr

Auflage

1. Auflage

Illustrationen

zahlreiche Farbabbildungen

Umfang

144 Seiten

Einband

Softcover

Format

22,0 x 16,5 cm

Produkttyp

Buch

Sprache

Deutsch

EAN

9783990522295

Mag.a Eva Fauma hat an der Uni­ver­sität Wien Ernäh­rungs­wis­sen­schaften stu­diert und beschäf­tigt sich als selb­stän­dige Natur­wis­sen­schaft­lerin seit mehr als 30 Jahren mit den Themen Ernäh­rungs­the­rapie und Salu­to­ge­nese. Ihren Arbeits­schwer­punkt hat sie in den letzten Jahren auf die tra­di­tio­nelle euro­päi­sche Medizin (TEM) gelegt. Zu den kom­ple­men­tären Methoden zur Gesund­erhal­tung auf Basis wis­sen­schaft­li­cher Erkennt­nisse hat sie bereits zahl­reiche Bücher verfasst.

An pri­vaten wie öffent­li­chen Uni­ver­si­täten, Fach­hoch­schulen und wei­teren Bil­dungs­häu­sern lehrt sie zusätz­lich seit über zehn Jahren Phy­to­the­rapie sowie Myko­the­rapie in zahl­rei­chen unter­schied­li­chen Aus­bil­dungs­zweigen. Als erfolg­reiche Refe­rentin zu ernäh­rungs­wis­sen­schaft­li­chen und kom­ple­men­tär­me­di­zi­ni­schen Fra­ge­stel­lungen (TEM) hat sie sich vor allem in das Thema Medi­zi­nal­pilze ver­tieft. Seit knapp zwei Jahr­zehnten beschäf­tigt sie sich mit den soge­nannten Heil­pilzen, hält Vor­träge und schult in ganz Österreich.

Als Lek­torin hat sie dazu die Erfah­rungs­be­richte ihrer Stu­den­tinnen und Stu­denten gesam­melt, die in diesem Buch allen Lese­rInnen Mut geben sollen, sich nicht nur mit der gesunden Ernäh­rung, mit Tees, Wickel, Tink­turen usw. gesund zu erhalten, son­dern auch mit Pilzen, die alle­samt im deutsch­spra­chigen Raum kon­trol­liert kul­ti­viert werden.

Dr.in Manuela Angerer stu­dierte an der Medi­zi­ni­schen Uni­ver­sität Wien die Lehre der gesamten Heil­kunde und betreibt eine Kas­sen­praxis im nörd­li­chen Wein­viertel. Der Natur mit ihrer Pflanzen- und Tier­welt begegnet sie seit frühen Kind­heits­tagen mit großem Interesse.

„Als Land­ärztin sehe ich mich oft mit den unter­schied­lichsten Her­aus­for­de­rungen kon­fron­tiert. Da ist oft guter Rat teuer. Die Natur hat immer wieder wert­volle Ant­worten auf meine medi­zi­ni­schen Fragen. So geben mir die Aus­bil­dung in der Tra­di­tio­nellen Chi­ne­si­schen Medizin und die Aku­punktur sowie das Wissen über öst­liche und west­liche Heil­kräuter und natür­lich das Wissen über Heil­pilze die Ant­worten auf viele Fragen, und Schul- und Kom­ple­men­tär­me­dizin finden ergän­zend zum Heil­pro­zess zueinander.“

Heil­pilze bieten mit ihren immun­mo­du­lie­renden Inhalts­stoffen ein breites Spek­trum an ergän­zenden Behand­lungs­mög­lich­keiten und Anwen­dung in der Präventivmedizin.

„Ich hoffe, dass die For­schung über die Heil­pilze erfolg­reich wei­ter­geht, um Men­schen und Tieren im Gene­sungs­pro­zess und in der Gesund­heits­vor­sorge eine wert­volle, natür­liche Unter­stüt­zung bieten zu können.“

Pressematerialen

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1. Auflage, 144 Seiten, ISBN: 978-3-99052-229-5

 17,90 inkl. USt.

Wis­sen­schaftler schätzen, dass Pilze schon vor etwa 900 Mil­lionen bzw. 12 Mil­li­arden Jahren gemeinsam mit Algen und Ein­zellern die Erde besie­delt haben. Pflanzen schmü­cken den Globus erst seit 440 Mil­lionen Jahren, die Tier­welt steht ihnen mit 400 Mil­lionen Jahren kaum nach. Der Mensch hin­gegen kam erst vor etwa 200.000 Jahren hinzu. Rasch ent­deckte er aber die Wir­kungen der Heil­pilze für sich. Für die soge­nannte Myko­the­rapie sind heute etwa 700 Arten inter­es­sant, in denen bereits phar­ma­ko­lo­gi­sche Wirk­stoffe iden­ti­fi­ziert wurden.

Der Nutzen von Pilzen für den Men­schen ist umfassend.

» wei­ter­lesen…

Sie dienen einst wie heute als Mul­ti­funk­ti­ons­pro­dukt in der Ernäh­rung, der Heil­kunde, im Bau­wesen oder in der Indus­trie (z.B. Lebens­mit­tel­in­dus­trie), als öko­lo­gi­scher Bei­trag finden wir sie zum Färben von Tex­ti­lien, aber auch zum Klären und Gewinnen von bio­lo­gi­schen Zusatzstoffen.

Pilze sind eine gute D- und B‑Vit­amin- und aus­ge­zeich­nete Phos­phor­quelle. Sie lie­fern zudem Kupfer, Mangan, Zink sowie Selen und för­dern damit die Zell­bil­dung des Immun­sys­tems und die Akti­vität von Enzymen, die auf Mine­ral­stoffe und Spu­ren­ele­mente ange­wiesen sind. Beson­ders Kupfer ist für Enzyme von Bedeu­tung, die das Bin­de­ge­webe und die Kno­chen­struktur auf­bauen. Die im Pilz selbst ent­hal­tenen the­ra­peu­tisch nutz­baren Enzyme sind vor­wie­gend im Mycel auf­findbar. Sie ver­bes­sern die Fließ­ei­gen­schaften des Blutes und hemmen Thrombin durch Meta­bo­liten, wodurch das Throm­bo­se­ri­siko gesenkt wird.

Eine Groß­gruppe sekun­därer Inhalts­stoffe in Pilzen bilden die Ter­pene. Phar­ma­ko­lo­gisch aus­ge­wählte Ses­qui­ter­pene haben Ein­gang in die Myko­the­rapie gefunden, z.B. bei Krebs oder gegen Malaria. Tri­ter­penen werden zudem lipid­sen­kende und anti­oxi­da­tive Eigen­schaften zuge­spro­chen und sie haben einen nach­weis­lich posi­tiven Effekt auf Herz und Kreis­lauf, das Gefäß­system, den Fett­stoff­wechsel und auf das Immunsystem.

Ein hoher Anteil an Mycos­te­rolen findet sich in den Zell­mem­branen der Pilze und wird als her­vor­ra­gender Vit­amin-D-Lie­fe­rant und als Anti­tu­mor­wirk­stoff bezeichnet. Die Ergos­te­role im Mai­take för­dern die Kal­zi­um­auf­nahme im Kno­chen und wirken somit osteoprotektiv.

Einige Pilze weisen auch hohe Poly­phe­nol­kon­zen­tra­tionen auf, die etwa die Pro­gres­sion von Tumor­zellen hemmen und ent­zün­dungs­hem­mend wirken. Beschrieben werden sie auch als Ver­bin­dungen mit adstrin­gie­render, blut­zu­ckerre­gu­lie­render und blut­ge­rin­nungs­hem­mender Wirkung.

Aber in Heil­pilzen finden sich noch viele wei­tere inter­es­sante Inhalts­stoffe mit gesund­heit­li­chen Wir­kungen, die in diesem Rat­geber beschrieben werden.

Zudem werden die wich­tigsten Heil­pilze detail­liert vor­ge­stellt. Die meisten von ihnen sind heute auch als Prä­pa­rate erhält­lich, sodass sie ganz­jährig und vor allem in ent­spre­chenden the­ra­peu­tisch wirk­samen Kon­zen­tra­tionen ver­fügbar sind.


Aus dem Inhalt:

  • Eth­no­my­ko­logie und Historie
  • Bio­lo­gi­sche Merk­male von Pilzen
  • Mor­pho­logie
  • Phy­sio­logie
  • Abtei­lungen der Pilze
  • Sym­biose von Pilz und Tier
  • Wirk­stoff­gruppen
  • Ter­pene
  • Ste­role
  • Poly­phe­nole
  • Polys­ac­cha­ride
  • Beta-Glucane
  • Chitin
  • Bal­last­stoffe
  • Lektin
  • Aus­ge­wählte Heilpilze
  • Aga­ricus bla­zeii Mur­rill (ABM) (Man­del­pilz)
  • Auricu­laria auricula-judae (Judasohr)
  • Coprinus comatus (Schopf­tint­ling)
  • Cor­dy­ceps sinensis (Rau­pen­pilz)
  • Fomes fomen­ta­rius (Zun­der­schwamm)
  • Gan­oderma lucidum (Reishi, glän­zender Lackporling)
  • Grifola fron­dosa (Mai­take)
  • Heri­cium eri­n­aceus (Igel­sta­chel­bart)
  • Ino­notus obli­quus (Chaga)
  • Len­ti­nula edodes (Shii­take)
  • Pleu­rotus ost­reatus (Aus­tern­pilz)
  • Poly­porus umbel­latus (Eich­hase)
  • Tra­metes ver­si­color (Schmet­ter­lings­tra­mete)
  • Anwen­dungs­mög­lich­keiten für Heil­pilze – eine Übersicht
  • Erfah­rungs­be­richte
  • Prä­pa­rate – Qua­lität – Sicherheit

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Kategorie

,

Themen

, , , , , ,

AutorInnen

,

Erscheinungsjahr

Auflage

1. Auflage

Illustrationen

zahlreiche Farbabbildungen

Umfang

144 Seiten

Einband

Softcover

Format

22,0 x 16,5 cm

Produkttyp

Buch

Sprache

Deutsch

EAN

9783990522295

Mag.a Eva Fauma hat an der Uni­ver­sität Wien Ernäh­rungs­wis­sen­schaften stu­diert und beschäf­tigt sich als selb­stän­dige Natur­wis­sen­schaft­lerin seit mehr als 30 Jahren mit den Themen Ernäh­rungs­the­rapie und Salu­to­ge­nese. Ihren Arbeits­schwer­punkt hat sie in den letzten Jahren auf die tra­di­tio­nelle euro­päi­sche Medizin (TEM) gelegt. Zu den kom­ple­men­tären Methoden zur Gesund­erhal­tung auf Basis wis­sen­schaft­li­cher Erkennt­nisse hat sie bereits zahl­reiche Bücher verfasst.

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Als Lek­torin hat sie dazu die Erfah­rungs­be­richte ihrer Stu­den­tinnen und Stu­denten gesam­melt, die in diesem Buch allen Lese­rInnen Mut geben sollen, sich nicht nur mit der gesunden Ernäh­rung, mit Tees, Wickel, Tink­turen usw. gesund zu erhalten, son­dern auch mit Pilzen, die alle­samt im deutsch­spra­chigen Raum kon­trol­liert kul­ti­viert werden.

Dr.in Manuela Angerer stu­dierte an der Medi­zi­ni­schen Uni­ver­sität Wien die Lehre der gesamten Heil­kunde und betreibt eine Kas­sen­praxis im nörd­li­chen Wein­viertel. Der Natur mit ihrer Pflanzen- und Tier­welt begegnet sie seit frühen Kind­heits­tagen mit großem Interesse.

„Als Land­ärztin sehe ich mich oft mit den unter­schied­lichsten Her­aus­for­de­rungen kon­fron­tiert. Da ist oft guter Rat teuer. Die Natur hat immer wieder wert­volle Ant­worten auf meine medi­zi­ni­schen Fragen. So geben mir die Aus­bil­dung in der Tra­di­tio­nellen Chi­ne­si­schen Medizin und die Aku­punktur sowie das Wissen über öst­liche und west­liche Heil­kräuter und natür­lich das Wissen über Heil­pilze die Ant­worten auf viele Fragen, und Schul- und Kom­ple­men­tär­me­dizin finden ergän­zend zum Heil­pro­zess zueinander.“

Heil­pilze bieten mit ihren immun­mo­du­lie­renden Inhalts­stoffen ein breites Spek­trum an ergän­zenden Behand­lungs­mög­lich­keiten und Anwen­dung in der Präventivmedizin.

„Ich hoffe, dass die For­schung über die Heil­pilze erfolg­reich wei­ter­geht, um Men­schen und Tieren im Gene­sungs­pro­zess und in der Gesund­heits­vor­sorge eine wert­volle, natür­liche Unter­stüt­zung bieten zu können.“

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