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Heilpilze

Bedeutung – Anwendung – Verfügbarkeit

Eva Fauma, Manuela Angerer

1. Auflage, 144 Seiten, ISBN: 978-3-99052-229-5

Heil­pilze helfen nach­weis­lich gegen viele gesund­heit­liche Beein­träch­ti­gungen, was inzwi­schen auch immer mehr Stu­dien belegen. Das Wirk­spek­trum ist sehr groß und reicht von der Behand­lung von Erkäl­tungs­sym­ptomen bis hin zur Krebs­the­rapie, wo einige Pilze die Neben­wir­kungen der schul­me­di­zi­ni­schen Behand­lung redu­zieren und deren Wir­kung sogar noch ver­bes­sern können.

Dieser Rat­geber gibt einen umfas­senden Ein­blick in die viel­fäl­tige Welt der Heil­pilze und deren Einsatzmöglichkeiten.

» wei­ter­lesen…

Der Nutzen von Pilzen für den Men­schen ist umfassend.

Sie dienen einst wie heute als Mul­ti­funk­ti­ons­pro­dukt in der Ernäh­rung, der Heil­kunde, im Bau­wesen oder in der Indus­trie (z.B. Lebens­mit­tel­in­dus­trie), als öko­lo­gi­scher Bei­trag finden wir sie zum Färben von Tex­ti­lien, aber auch zum Klären und Gewinnen von bio­lo­gi­schen Zusatzstoffen.

Pilze sind eine gute D- und B‑Vit­amin- und aus­ge­zeich­nete Phos­phor­quelle. Sie lie­fern zudem Kupfer, Mangan, Zink sowie Selen und för­dern damit die Zell­bil­dung des Immun­sys­tems und die Akti­vität von Enzymen, die auf Mine­ral­stoffe und Spu­ren­ele­mente ange­wiesen sind. Beson­ders Kupfer ist für Enzyme von Bedeu­tung, die das Bin­de­ge­webe und die Kno­chen­struktur auf­bauen. Die im Pilz selbst ent­hal­tenen the­ra­peu­tisch nutz­baren Enzyme sind vor­wie­gend im Mycel auf­findbar. Sie ver­bes­sern die Fließ­ei­gen­schaften des Blutes und hemmen Thrombin durch Meta­bo­liten, wodurch das Throm­bo­se­ri­siko gesenkt wird.

Eine Groß­gruppe sekun­därer Inhalts­stoffe in Pilzen bilden die Ter­pene. Phar­ma­ko­lo­gisch aus­ge­wählte Ses­qui­ter­pene haben Ein­gang in die Myko­the­rapie gefunden, z.B. bei Krebs oder gegen Malaria. Tri­ter­penen werden zudem lipid­sen­kende und anti­oxi­da­tive Eigen­schaften zuge­spro­chen und sie haben einen nach­weis­lich posi­tiven Effekt auf Herz und Kreis­lauf, das Gefäß­system, den Fett­stoff­wechsel und auf das Immunsystem.

Ein hoher Anteil an Mycos­te­rolen findet sich in den Zell­mem­branen der Pilze und wird als her­vor­ra­gender Vit­amin-D-Lie­fe­rant und als Anti­tu­mor­wirk­stoff bezeichnet. Die Ergos­te­role im Mai­take för­dern die Kal­zi­um­auf­nahme im Kno­chen und wirken somit osteoprotektiv.

Einige Pilze weisen auch hohe Poly­phe­nol­kon­zen­tra­tionen auf, die etwa die Pro­gres­sion von Tumor­zellen hemmen und ent­zün­dungs­hem­mend wirken. Beschrieben werden sie auch als Ver­bin­dungen mit adstrin­gie­render, blut­zu­ckerre­gu­lie­render und blut­ge­rin­nungs­hem­mender Wirkung.

Aber in Heil­pilzen finden sich noch viele wei­tere inter­es­sante Inhalts­stoffe mit gesund­heit­li­chen Wir­kungen, die in diesem Rat­geber beschrieben werden.

Zudem werden die wich­tigsten Heil­pilze detail­liert vor­ge­stellt. Die meisten von ihnen sind heute auch als Prä­pa­rate erhält­lich, sodass sie ganz­jährig und vor allem in ent­spre­chenden the­ra­peu­tisch wirk­samen Kon­zen­tra­tionen ver­fügbar sind.


Aus dem Inhalt:

  • Eth­no­my­ko­logie und Historie
  • Bio­lo­gi­sche Merk­male von Pilzen
  • Mor­pho­logie
  • Phy­sio­logie
  • Abtei­lungen der Pilze
  • Sym­biose von Pilz und Tier
  • Wirk­stoff­gruppen
  • Ter­pene
  • Ste­role
  • Poly­phe­nole
  • Polys­ac­cha­ride
  • Beta-Glucane
  • Chitin
  • Bal­last­stoffe
  • Lektin
  • Aus­ge­wählte Heilpilze
  • Aga­ricus bla­zeii Mur­rill (ABM) (Man­del­pilz)
  • Auricu­laria auricula-judae (Judasohr)
  • Coprinus comatus (Schopf­tint­ling)
  • Cor­dy­ceps sinensis (Rau­pen­pilz)
  • Fomes fomen­ta­rius (Zun­der­schwamm)
  • Gan­oderma lucidum (Reishi, glän­zender Lackporling)
  • Grifola fron­dosa (Mai­take)
  • Heri­cium eri­n­aceus (Igel­sta­chel­bart)
  • Ino­notus obli­quus (Chaga)
  • Len­ti­nula edodes (Shii­take)
  • Pleu­rotus ost­reatus (Aus­tern­pilz)
  • Poly­porus umbel­latus (Eich­hase)
  • Tra­metes ver­si­color (Schmet­ter­lings­tra­mete)
  • Anwen­dungs­mög­lich­keiten für Heil­pilze – eine Übersicht
  • Erfah­rungs­be­richte
  • Prä­pa­rate – Qua­lität – Sicherheit

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 17,90 inkl. USt.

VdÄ Verlagsprogramm

Zusätzliche Informationen

Kategorie

,

Themen

, ,

Erscheinungsjahr

AutorInnen

,

Umfang

144 Seiten

Einband

Softcover

Auflage

1. Auflage

Format

22,0 x 16,5 cm

Illustrationen

zahlreiche Farbabbildungen

Produkttyp

Buch

Sprache

Deutsch

EAN

9783990522295

Mag.a Eva Fauma hat an der Universität Wien Ernährungswissenschaften studiert und beschäftigt sich als selbständige Naturwissenschaftlerin seit mehr als 30 Jahren mit den Themen Ernährungstherapie und Salutogenese. Ihren Arbeitsschwerpunkt hat sie in den letzten Jahren auf die traditionelle europäische Medizin (TEM) gelegt. Zu den komplementären Methoden zur Gesunderhaltung auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse hat sie bereits zahlreiche Bücher verfasst.

An privaten wie öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen und weiteren Bildungshäusern lehrt sie zusätzlich seit über zehn Jahren Phytotherapie sowie Mykotherapie in zahlreichen unterschiedlichen Ausbildungszweigen. Als erfolgreiche Referentin zu ernährungswissenschaftlichen und komplementärmedizinischen Fragestellungen (TEM) hat sie sich vor allem in das Thema Medizinalpilze vertieft. Seit knapp zwei Jahrzehnten beschäftigt sie sich mit den sogenannten Heilpilzen, hält Vorträge und schult in ganz Österreich.

Als Lektorin hat sie dazu die Erfahrungsberichte ihrer Studentinnen und Studenten gesammelt, die in diesem Buch allen LeserInnen Mut geben sollen, sich nicht nur mit der gesunden Ernährung, mit Tees, Wickel, Tinkturen usw. gesund zu erhalten, sondern auch mit Pilzen, die allesamt im deutschsprachigen Raum kontrolliert kultiviert werden.

 

Dr.in Manuela Angerer studierte an der Medizinischen Universität Wien die Lehre der gesamten Heilkunde und betreibt eine Kassenpraxis im nördlichen Weinviertel. Der Natur mit ihrer Pflanzen- und Tierwelt begegnet sie seit frühen Kindheitstagen mit großem Interesse.

„Als Landärztin sehe ich mich oft mit den unterschiedlichsten Herausforderungen konfrontiert. Da ist oft guter Rat teuer. Die Natur hat immer wieder wertvolle Antworten auf meine medizinischen Fragen. So geben mir die Ausbildung in der Traditionellen Chinesischen Medizin und die Akupunktur sowie das Wissen über östliche und westliche Heilkräuter und natürlich das Wissen über Heilpilze die Antworten auf viele Fragen, und Schul- und Komplementärmedizin finden ergänzend zum Heilprozess zueinander.“

Heilpilze bieten mit ihren immunmodulierenden Inhaltsstoffen ein breites Spektrum an ergänzenden Behandlungsmöglichkeiten und Anwendung in der Präventivmedizin.

„Ich hoffe, dass die Forschung über die Heilpilze erfolgreich weitergeht, um Menschen und Tieren im Genesungsprozess und in der Gesundheitsvorsorge eine wertvolle, natürliche Unterstützung bieten zu können.“

 

Pressematerialen

>> Pressetext (PDF)
>> Buchcover-Download (300 dpi)
>> Leseprobe (PDF)
>> Inhaltsverzeichnis (PDF)
>> Anforderungsformular für Besprechungsexemplare

 

Pressekontakt

Wenn Sie ein kostenloses Rezensionsexemplar bestellen oder in unseren Presseverteiler aufgenommen werden möchten, dann wenden Sie sich bitte per E-Mail oder Anruf an unsere Presse-Verantwortliche:

Andrea Karall
Tel.: +43 (0)1 512 44 86–22
Fax: +43 (0)1 512 44 86–24
E‑Mail: a.karall@aerzteverlagshaus.at

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Service-Seite  für die Presse.

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Bedeutung – Anwendung – Verfügbarkeit

Eva Fauma, Manuela Angerer

1. Auflage, 144 Seiten, ISBN: 978-3-99052-229-5

 17,90 inkl. USt.

Heil­pilze helfen nach­weis­lich gegen viele gesund­heit­liche Beein­träch­ti­gungen, was inzwi­schen auch immer mehr Stu­dien belegen. Das Wirk­spek­trum ist sehr groß und reicht von der Behand­lung von Erkäl­tungs­sym­ptomen bis hin zur Krebs­the­rapie, wo einige Pilze die Neben­wir­kungen der schul­me­di­zi­ni­schen Behand­lung redu­zieren und deren Wir­kung sogar noch ver­bes­sern können.

Dieser Rat­geber gibt einen umfas­senden Ein­blick in die viel­fäl­tige Welt der Heil­pilze und deren Einsatzmöglichkeiten.

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Der Nutzen von Pilzen für den Men­schen ist umfassend.

Sie dienen einst wie heute als Mul­ti­funk­ti­ons­pro­dukt in der Ernäh­rung, der Heil­kunde, im Bau­wesen oder in der Indus­trie (z.B. Lebens­mit­tel­in­dus­trie), als öko­lo­gi­scher Bei­trag finden wir sie zum Färben von Tex­ti­lien, aber auch zum Klären und Gewinnen von bio­lo­gi­schen Zusatzstoffen.

Pilze sind eine gute D- und B‑Vit­amin- und aus­ge­zeich­nete Phos­phor­quelle. Sie lie­fern zudem Kupfer, Mangan, Zink sowie Selen und för­dern damit die Zell­bil­dung des Immun­sys­tems und die Akti­vität von Enzymen, die auf Mine­ral­stoffe und Spu­ren­ele­mente ange­wiesen sind. Beson­ders Kupfer ist für Enzyme von Bedeu­tung, die das Bin­de­ge­webe und die Kno­chen­struktur auf­bauen. Die im Pilz selbst ent­hal­tenen the­ra­peu­tisch nutz­baren Enzyme sind vor­wie­gend im Mycel auf­findbar. Sie ver­bes­sern die Fließ­ei­gen­schaften des Blutes und hemmen Thrombin durch Meta­bo­liten, wodurch das Throm­bo­se­ri­siko gesenkt wird.

Eine Groß­gruppe sekun­därer Inhalts­stoffe in Pilzen bilden die Ter­pene. Phar­ma­ko­lo­gisch aus­ge­wählte Ses­qui­ter­pene haben Ein­gang in die Myko­the­rapie gefunden, z.B. bei Krebs oder gegen Malaria. Tri­ter­penen werden zudem lipid­sen­kende und anti­oxi­da­tive Eigen­schaften zuge­spro­chen und sie haben einen nach­weis­lich posi­tiven Effekt auf Herz und Kreis­lauf, das Gefäß­system, den Fett­stoff­wechsel und auf das Immunsystem.

Ein hoher Anteil an Mycos­te­rolen findet sich in den Zell­mem­branen der Pilze und wird als her­vor­ra­gender Vit­amin-D-Lie­fe­rant und als Anti­tu­mor­wirk­stoff bezeichnet. Die Ergos­te­role im Mai­take för­dern die Kal­zi­um­auf­nahme im Kno­chen und wirken somit osteoprotektiv.

Einige Pilze weisen auch hohe Poly­phe­nol­kon­zen­tra­tionen auf, die etwa die Pro­gres­sion von Tumor­zellen hemmen und ent­zün­dungs­hem­mend wirken. Beschrieben werden sie auch als Ver­bin­dungen mit adstrin­gie­render, blut­zu­ckerre­gu­lie­render und blut­ge­rin­nungs­hem­mender Wirkung.

Aber in Heil­pilzen finden sich noch viele wei­tere inter­es­sante Inhalts­stoffe mit gesund­heit­li­chen Wir­kungen, die in diesem Rat­geber beschrieben werden.

Zudem werden die wich­tigsten Heil­pilze detail­liert vor­ge­stellt. Die meisten von ihnen sind heute auch als Prä­pa­rate erhält­lich, sodass sie ganz­jährig und vor allem in ent­spre­chenden the­ra­peu­tisch wirk­samen Kon­zen­tra­tionen ver­fügbar sind.


Aus dem Inhalt:

  • Eth­no­my­ko­logie und Historie
  • Bio­lo­gi­sche Merk­male von Pilzen
  • Mor­pho­logie
  • Phy­sio­logie
  • Abtei­lungen der Pilze
  • Sym­biose von Pilz und Tier
  • Wirk­stoff­gruppen
  • Ter­pene
  • Ste­role
  • Poly­phe­nole
  • Polys­ac­cha­ride
  • Beta-Glucane
  • Chitin
  • Bal­last­stoffe
  • Lektin
  • Aus­ge­wählte Heilpilze
  • Aga­ricus bla­zeii Mur­rill (ABM) (Man­del­pilz)
  • Auricu­laria auricula-judae (Judasohr)
  • Coprinus comatus (Schopf­tint­ling)
  • Cor­dy­ceps sinensis (Rau­pen­pilz)
  • Fomes fomen­ta­rius (Zun­der­schwamm)
  • Gan­oderma lucidum (Reishi, glän­zender Lackporling)
  • Grifola fron­dosa (Mai­take)
  • Heri­cium eri­n­aceus (Igel­sta­chel­bart)
  • Ino­notus obli­quus (Chaga)
  • Len­ti­nula edodes (Shii­take)
  • Pleu­rotus ost­reatus (Aus­tern­pilz)
  • Poly­porus umbel­latus (Eich­hase)
  • Tra­metes ver­si­color (Schmet­ter­lings­tra­mete)
  • Anwen­dungs­mög­lich­keiten für Heil­pilze – eine Übersicht
  • Erfah­rungs­be­richte
  • Prä­pa­rate – Qua­lität – Sicherheit

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Zusätzliche Informationen

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Themen

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Erscheinungsjahr

AutorInnen

,

Umfang

144 Seiten

Einband

Softcover

Auflage

1. Auflage

Format

22,0 x 16,5 cm

Illustrationen

zahlreiche Farbabbildungen

Produkttyp

Buch

Sprache

Deutsch

EAN

9783990522295

Mag.a Eva Fauma hat an der Universität Wien Ernährungswissenschaften studiert und beschäftigt sich als selbständige Naturwissenschaftlerin seit mehr als 30 Jahren mit den Themen Ernährungstherapie und Salutogenese. Ihren Arbeitsschwerpunkt hat sie in den letzten Jahren auf die traditionelle europäische Medizin (TEM) gelegt. Zu den komplementären Methoden zur Gesunderhaltung auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse hat sie bereits zahlreiche Bücher verfasst.

An privaten wie öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen und weiteren Bildungshäusern lehrt sie zusätzlich seit über zehn Jahren Phytotherapie sowie Mykotherapie in zahlreichen unterschiedlichen Ausbildungszweigen. Als erfolgreiche Referentin zu ernährungswissenschaftlichen und komplementärmedizinischen Fragestellungen (TEM) hat sie sich vor allem in das Thema Medizinalpilze vertieft. Seit knapp zwei Jahrzehnten beschäftigt sie sich mit den sogenannten Heilpilzen, hält Vorträge und schult in ganz Österreich.

Als Lektorin hat sie dazu die Erfahrungsberichte ihrer Studentinnen und Studenten gesammelt, die in diesem Buch allen LeserInnen Mut geben sollen, sich nicht nur mit der gesunden Ernährung, mit Tees, Wickel, Tinkturen usw. gesund zu erhalten, sondern auch mit Pilzen, die allesamt im deutschsprachigen Raum kontrolliert kultiviert werden.

 

Dr.in Manuela Angerer studierte an der Medizinischen Universität Wien die Lehre der gesamten Heilkunde und betreibt eine Kassenpraxis im nördlichen Weinviertel. Der Natur mit ihrer Pflanzen- und Tierwelt begegnet sie seit frühen Kindheitstagen mit großem Interesse.

„Als Landärztin sehe ich mich oft mit den unterschiedlichsten Herausforderungen konfrontiert. Da ist oft guter Rat teuer. Die Natur hat immer wieder wertvolle Antworten auf meine medizinischen Fragen. So geben mir die Ausbildung in der Traditionellen Chinesischen Medizin und die Akupunktur sowie das Wissen über östliche und westliche Heilkräuter und natürlich das Wissen über Heilpilze die Antworten auf viele Fragen, und Schul- und Komplementärmedizin finden ergänzend zum Heilprozess zueinander.“

Heilpilze bieten mit ihren immunmodulierenden Inhaltsstoffen ein breites Spektrum an ergänzenden Behandlungsmöglichkeiten und Anwendung in der Präventivmedizin.

„Ich hoffe, dass die Forschung über die Heilpilze erfolgreich weitergeht, um Menschen und Tieren im Genesungsprozess und in der Gesundheitsvorsorge eine wertvolle, natürliche Unterstützung bieten zu können.“

 

Pressematerialen

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Andrea Karall
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Bedeutung – Anwendung – Verfügbarkeit

Eva Fauma, Manuela Angerer

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 17,90 inkl. USt.

Heil­pilze helfen nach­weis­lich gegen viele gesund­heit­liche Beein­träch­ti­gungen, was inzwi­schen auch immer mehr Stu­dien belegen. Das Wirk­spek­trum ist sehr groß und reicht von der Behand­lung von Erkäl­tungs­sym­ptomen bis hin zur Krebs­the­rapie, wo einige Pilze die Neben­wir­kungen der schul­me­di­zi­ni­schen Behand­lung redu­zieren und deren Wir­kung sogar noch ver­bes­sern können.

Dieser Rat­geber gibt einen umfas­senden Ein­blick in die viel­fäl­tige Welt der Heil­pilze und deren Einsatzmöglichkeiten.

» wei­ter­lesen…

Der Nutzen von Pilzen für den Men­schen ist umfassend.

Sie dienen einst wie heute als Mul­ti­funk­ti­ons­pro­dukt in der Ernäh­rung, der Heil­kunde, im Bau­wesen oder in der Indus­trie (z.B. Lebens­mit­tel­in­dus­trie), als öko­lo­gi­scher Bei­trag finden wir sie zum Färben von Tex­ti­lien, aber auch zum Klären und Gewinnen von bio­lo­gi­schen Zusatzstoffen.

Pilze sind eine gute D- und B‑Vit­amin- und aus­ge­zeich­nete Phos­phor­quelle. Sie lie­fern zudem Kupfer, Mangan, Zink sowie Selen und för­dern damit die Zell­bil­dung des Immun­sys­tems und die Akti­vität von Enzymen, die auf Mine­ral­stoffe und Spu­ren­ele­mente ange­wiesen sind. Beson­ders Kupfer ist für Enzyme von Bedeu­tung, die das Bin­de­ge­webe und die Kno­chen­struktur auf­bauen. Die im Pilz selbst ent­hal­tenen the­ra­peu­tisch nutz­baren Enzyme sind vor­wie­gend im Mycel auf­findbar. Sie ver­bes­sern die Fließ­ei­gen­schaften des Blutes und hemmen Thrombin durch Meta­bo­liten, wodurch das Throm­bo­se­ri­siko gesenkt wird.

Eine Groß­gruppe sekun­därer Inhalts­stoffe in Pilzen bilden die Ter­pene. Phar­ma­ko­lo­gisch aus­ge­wählte Ses­qui­ter­pene haben Ein­gang in die Myko­the­rapie gefunden, z.B. bei Krebs oder gegen Malaria. Tri­ter­penen werden zudem lipid­sen­kende und anti­oxi­da­tive Eigen­schaften zuge­spro­chen und sie haben einen nach­weis­lich posi­tiven Effekt auf Herz und Kreis­lauf, das Gefäß­system, den Fett­stoff­wechsel und auf das Immunsystem.

Ein hoher Anteil an Mycos­te­rolen findet sich in den Zell­mem­branen der Pilze und wird als her­vor­ra­gender Vit­amin-D-Lie­fe­rant und als Anti­tu­mor­wirk­stoff bezeichnet. Die Ergos­te­role im Mai­take för­dern die Kal­zi­um­auf­nahme im Kno­chen und wirken somit osteoprotektiv.

Einige Pilze weisen auch hohe Poly­phe­nol­kon­zen­tra­tionen auf, die etwa die Pro­gres­sion von Tumor­zellen hemmen und ent­zün­dungs­hem­mend wirken. Beschrieben werden sie auch als Ver­bin­dungen mit adstrin­gie­render, blut­zu­ckerre­gu­lie­render und blut­ge­rin­nungs­hem­mender Wirkung.

Aber in Heil­pilzen finden sich noch viele wei­tere inter­es­sante Inhalts­stoffe mit gesund­heit­li­chen Wir­kungen, die in diesem Rat­geber beschrieben werden.

Zudem werden die wich­tigsten Heil­pilze detail­liert vor­ge­stellt. Die meisten von ihnen sind heute auch als Prä­pa­rate erhält­lich, sodass sie ganz­jährig und vor allem in ent­spre­chenden the­ra­peu­tisch wirk­samen Kon­zen­tra­tionen ver­fügbar sind.


Aus dem Inhalt:

  • Eth­no­my­ko­logie und Historie
  • Bio­lo­gi­sche Merk­male von Pilzen
  • Mor­pho­logie
  • Phy­sio­logie
  • Abtei­lungen der Pilze
  • Sym­biose von Pilz und Tier
  • Wirk­stoff­gruppen
  • Ter­pene
  • Ste­role
  • Poly­phe­nole
  • Polys­ac­cha­ride
  • Beta-Glucane
  • Chitin
  • Bal­last­stoffe
  • Lektin
  • Aus­ge­wählte Heilpilze
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  • Auricu­laria auricula-judae (Judasohr)
  • Coprinus comatus (Schopf­tint­ling)
  • Cor­dy­ceps sinensis (Rau­pen­pilz)
  • Fomes fomen­ta­rius (Zun­der­schwamm)
  • Gan­oderma lucidum (Reishi, glän­zender Lackporling)
  • Grifola fron­dosa (Mai­take)
  • Heri­cium eri­n­aceus (Igel­sta­chel­bart)
  • Ino­notus obli­quus (Chaga)
  • Len­ti­nula edodes (Shii­take)
  • Pleu­rotus ost­reatus (Aus­tern­pilz)
  • Poly­porus umbel­latus (Eich­hase)
  • Tra­metes ver­si­color (Schmet­ter­lings­tra­mete)
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,

Themen

, ,

Erscheinungsjahr

AutorInnen

,

Umfang

144 Seiten

Einband

Softcover

Auflage

1. Auflage

Format

22,0 x 16,5 cm

Illustrationen

zahlreiche Farbabbildungen

Produkttyp

Buch

Sprache

Deutsch

EAN

9783990522295

Mag.a Eva Fauma hat an der Universität Wien Ernährungswissenschaften studiert und beschäftigt sich als selbständige Naturwissenschaftlerin seit mehr als 30 Jahren mit den Themen Ernährungstherapie und Salutogenese. Ihren Arbeitsschwerpunkt hat sie in den letzten Jahren auf die traditionelle europäische Medizin (TEM) gelegt. Zu den komplementären Methoden zur Gesunderhaltung auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse hat sie bereits zahlreiche Bücher verfasst.

An privaten wie öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen und weiteren Bildungshäusern lehrt sie zusätzlich seit über zehn Jahren Phytotherapie sowie Mykotherapie in zahlreichen unterschiedlichen Ausbildungszweigen. Als erfolgreiche Referentin zu ernährungswissenschaftlichen und komplementärmedizinischen Fragestellungen (TEM) hat sie sich vor allem in das Thema Medizinalpilze vertieft. Seit knapp zwei Jahrzehnten beschäftigt sie sich mit den sogenannten Heilpilzen, hält Vorträge und schult in ganz Österreich.

Als Lektorin hat sie dazu die Erfahrungsberichte ihrer Studentinnen und Studenten gesammelt, die in diesem Buch allen LeserInnen Mut geben sollen, sich nicht nur mit der gesunden Ernährung, mit Tees, Wickel, Tinkturen usw. gesund zu erhalten, sondern auch mit Pilzen, die allesamt im deutschsprachigen Raum kontrolliert kultiviert werden.

 

Dr.in Manuela Angerer studierte an der Medizinischen Universität Wien die Lehre der gesamten Heilkunde und betreibt eine Kassenpraxis im nördlichen Weinviertel. Der Natur mit ihrer Pflanzen- und Tierwelt begegnet sie seit frühen Kindheitstagen mit großem Interesse.

„Als Landärztin sehe ich mich oft mit den unterschiedlichsten Herausforderungen konfrontiert. Da ist oft guter Rat teuer. Die Natur hat immer wieder wertvolle Antworten auf meine medizinischen Fragen. So geben mir die Ausbildung in der Traditionellen Chinesischen Medizin und die Akupunktur sowie das Wissen über östliche und westliche Heilkräuter und natürlich das Wissen über Heilpilze die Antworten auf viele Fragen, und Schul- und Komplementärmedizin finden ergänzend zum Heilprozess zueinander.“

Heilpilze bieten mit ihren immunmodulierenden Inhaltsstoffen ein breites Spektrum an ergänzenden Behandlungsmöglichkeiten und Anwendung in der Präventivmedizin.

„Ich hoffe, dass die Forschung über die Heilpilze erfolgreich weitergeht, um Menschen und Tieren im Genesungsprozess und in der Gesundheitsvorsorge eine wertvolle, natürliche Unterstützung bieten zu können.“

 

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Andrea Karall
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Fax: +43 (0)1 512 44 86–24
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